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THE BEGINNING OF TINY LIVING

Nun geht es los. Ich wusel durch das Zimmer und versuche ein paar Dinge einzupacken, die ich gebrauchen kann und das zu organisieren, was Sinn macht. Beide Vorhaben gelingen nur mittelmäßig und ab und zu wiederhole ich dieselben Handgriffe oder vergesse, was ich eigentlich tun wollte. Mein Tiny House ist nun fertig und startklar und wartet in Kappeln auf mich. Ich mache mich heute  zusammen mit einem Freund im Auto auf die 4 1/2h stündige Reise, um zusammen mit RESPACE, die mein Haus gebaut haben, das Haus nach Berlin zu bringen.

Ich habe nun so lange Monate an dem Projekt gearbeitet und RESPACE an dem Haus gebaut, dass es mir fast unreal vorkam und ich das Gefühl hatte, es wäre nur ein Tagtraum, der manchmal in meinem Kopf die verrücktesten Geschichten entstehen lässt. Es war keine einfache Sache, die sich schnell und locker entwickelte sondern auch mit Kummer und Sorgen einher ging. Zwischendurch zweifelte ich an dem Projekt und dachte, es ist nicht machbar.

Dann gab es Erlebnisse, die mir wieder Mut machten und mich stärkten. Wenn ich mit Lorenz und Tjark telefonierte. Wenn wir Pläne schmiedeten und uns über kleine Erfolge enorm freuten. Und wenn wir gemeinsam lachten und ich das Gefühl hatte, nicht allein ein so großes Projekt stemmen zu müssen, wurde mein Herz voll. So wie es jetzt überquilt, weil ich nach Kappeln fahre und ich vor lauter Aufregung vergesse die Zahnbürste einzupacken.

tiny house
tiny house

English

Now it’s started. I’m rushing through the room and try to pack a few things I can use and organize what makes sense. Both projects aren’t so succed and I repeat the same hand-grips or forget what I really wanted to do. My tiny house is now finished and ready and waiting for me in Kappeln. With a friend I’m going on a 4 1/2h hour trip with a car to bring the tiny house to Berlin together with Respace, which have built my house.

I have been working on the project for so long and RESPACE built the house so that it seemed to me almost unreal and I had the feeling that it was just a daydream, which sometimes makes the craziest stories in my head. It was not an easy thing that developed quickly and easily. It was also full with sorrow and worries os that in between I doubted the project and thought it was not feasible.

Then there were also experiences that made me brave again and strengthened me. When I talked with Lorenz and Tjark. When we forced plans and were enormously happy about small successes. And when we laughed together I feel that I don’t need to make such a big project alone and my heart became full. Like now because I drive to Kappeln and forget to pack the toothbrush.

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